HIV - Aids

Das humane Immundefizienz-Virus, kurz HIV genannt, ist ein Immunschwächevirus, dass in den meisten Fällen sexuell übertragen wird. Es werden die so genannten T4 Zellen angegriffen, die das Immunsystem und damit die Verteidigung gegen Krankheiten übernehmen. Sie legen das Immunsystem lahm und somit können sich Krankheiten ungehindert entwickeln.

Die ersten Anzeichen sind, wenn der Körper anfängt, Antikörper zu entwickeln. Das geschieht zumeist nach 6 Wochen bis 3 Monaten nach der Ansteckung mit dem Virus. Grippe ähnliche Symptome wie Fieber, Gelenkschmerzen, geschwollene Lymphknoten und Niedergeschlagenheit weisen darauf hin. Doch viele HIV-Patienten haben diese Symptome gar nicht oder bemerken sie nicht.

Im weiteren Verlauf der Krankheit werden die Patienten immer anfälliger auch auf Krankheiten, die normalerweise einen gesunden Menschen nicht weiter beeinträchtigen würden. Viele dieser Krankheiten könnten leicht behandelt werden, doch HIV-Patienten haben ein extrem schwaches Immunsystem, das die Behandlungen nicht anschlagen. Ohne irgendwelche Behandlungen zieht sich die HIV-Erkrankung auf 8 bis 10 Jahre ab der Ansteckung. Durch Medikamenteneinnahme kann man den Prozess jedoch verlängern und es dauert 10 bis 15 Jahre bevor es zum definitiven Ausbruch kommt.

Bevor HIV sind endgültig in AIDS verwandelt, können folgende Symptome auftreten:
~chronische Levurose
~Fieber
~Nachtschweiß
~Hautausschläge
~Unerklärliche Gewichtsabnahme
~Extreme Niedergeschlagenheit
~orale Ulzerationen, auch auf der Haut
~Diarrhoe, meist Monate lang

Als es erstmals in den 80er Jahren entdeckt wurde, gab es noch so gut wie gar keine Behandlungsmethoden gegen HIV und deren Nebenerscheinungen. Seit dem wurden viele Medikamente entwickelt, die bei HIV/AIDS und deren Infektionen eingesetzt werden können. Für gut 33 Millionen Menschen gibt es Hoffnung.