Neue Behandlungsmethoden bei HIV - Aids Erkrankungen

Jahrelang kehrten die Menschen Krankheiten wie Hepatitis und AIDS einfach unter den Teppich, doch seit in der letzten Zeit diese Krankheiten wesentlich besser verstanden werden und auch mehr Behandlungschancen aufkommen, lenkt man ein Augenmerk auf sie. Lange Zeit hat man geglaubt, es gibt keine Kur für AIDS und alles was man machen kann, ist, dem Patienten das fatale Ende zu erleichtern. Inzwischen ist die Wissenschaft aber schon so weit, dass man umdenken muss und es wirkliche, reelle Chancen auf ein 'Leben damit' gibt.

Zur Früherkennung gehört der HIV-Test. Dieser kann allerdings nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Patienten gemacht werden und darf nicht publik gehen. In Deutschland müssen jedoch positive Fälle dem Robert-Koch-Institut in Berlin gemeldet werden. In den meisten Fällen ist es ein Labortest, in dem speziell nach dem Virus gesucht wird. Es gibt aber auch so genannte Schnelltests, die eine mögliche Ansteckung nach 5 Minuten anzeigen.

Zur Behandlung wird eine so genannte HAART angesetzt, eine Kombinationstherapie aus drei antiretroviralen Wirkstoffen. Dadurch wird jedoch lediglich das Immunsystem gestärkt, was die Krankheit hinauszögert, den Virus selber aber nicht abtötet. Maturations-Inhibitoren verhindern das Aufkommen von neuen Viren. Damit hat man bereits gute Erfolge erzielt, doch die Studien sind noch nicht abgeschlossen. Ganz neu und noch nicht bestätigt, ist die Tre-Rekombinase, bei der das HI-Virus aus den Genzellen getrennt wird und es so abstirbt, da ihm sein Lebensraum genommen wird.

Die Hoffnung bleibt für mehr als 30 Millionen Menschen, dass eines Tages ein 'Gegenmittel' entdeckt wird und jeder Patient damit behandelt werden kann.