Schleudertrauma

Das Schleudertrauma und die Spätfolgen
Ein Unfall mit dem Auto gehört zu den gefährlichsten überhaupt. Man kann ihn, wenn man erst einmal in die Dynamik verwickelt ist, nicht mehr beeinflussen und sich nur noch dem hingeben, was kommt. Geht es glimpflich aus, hat man aber in allen Fällen immer eines: ein Schleudertrauma. Dieses gibt es jedoch auch bei Tauchunfällen.

Was ist ein Schleudertrauma?
Ein Schleudertrauma entsteht durch den Aufprall des Fahrzeugs auf einen harten Widerstand. Der Kopf wird dabei ruckartig nach vorne und hinten 'geschleudert'. Dabei wird der Schädel selber nicht verletzt, sondern lediglich die Sehnen, Muskeln und Bänder stark und unnatürlich gedehnt. Die ersten Symptome sind Kopf- und Nackenschmerzen, Übelkeit und Schwindel, sowie eventuelle Sprachstörungen und ein unsicherer Gang.

Schleudertrauma und Spätfolgen
Um die Folgen so gering wie möglich zu halten, sollte der Patient genauestes aufgeklärt werden und nicht in eine Schonstellung verfallen. Denn gerade diese verursacht dann die schweren Folgen von chronischen Beschwerden. Die schnellstmögliche, normale Bewegung sollte in jedem Fall begünstigt sein, damit gar nicht erst eine Chronifizierung entstehen kann. Dazu werden meistens Schmerzmittel und Muskelrelaxantien verordnet, damit der Betroffene nicht in Unbeweglichkeit verfällt.

Und was passiert mit dem Auto?
Der Unfallwagen kann, wenn er noch gut erhalten und reparabel ist, noch weiter genutzt oder verkauft werden. Oftmals kaufen Mechaniker solche Autos auf, um die vielen noch gut erhaltenen Teile für Reparaturen an Autos in ihrer Werkstatt zu verwenden. Oder die Wagen werden auch als Übungsfahrzeuge genutzt. In jedem Fall muss ein nicht schlimm beschädigter Unfallwagen nicht unbedingt verschrottet werden.